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Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG)

Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

Art der Einrichtung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Arbeitsschwerpunkte

Grundlagenforschung

Profil

Das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik arbeitet an der Analyse des Genoms des Menschen und anderer Organismen. Damit leistet es einen Beitrag zu einem umfassenden Verständnis biologischer Abläufe im Organismus und zur Aufklärung der molekularen Ursachen vieler menschlicher Erkrankungen. Ziel der gemeinsamen Anstrengungen aller Gruppen des MPIMG ist es, auf molekularem Niveau neue Einblicke in die Entstehung von Krankheiten zu gewinnen, um so zu einer Entwicklung ursachengerechter Behandlungsmethoden beizutragen.

Die Entstehung der Genomforschung, d.h. die systematische Untersuchung von Genen und Genomen, hat zu großen Veränderungen der Forschung und Forschungsmethoden im Bereich der molekularen Genetik geführt. Ausrichtung und Zusammensetzung des MPIMG spiegeln diese Entwicklung wider. So werden in der Abteilung "Analyse des Vertebratengenoms" (Lehrach) die notwendigen Werkzeuge entwickelt, um im großen Umfang genetische Informationen zu erzeugen. Mit Hilfe von Hochdurchsatz-Methoden werden Daten gewonnen, die für das Verständnis der Funktion der meisten oder aller Gene von Menschen und anderen Organismen unverzichtbar sind. Die Abteilung "Molekulare Humangenetik" (Ropers) sucht nach Genen, die für bestimmte Erkrankungen verantwortlich sind und analysiert ihre biologische Funktion. In der Abteilung "Bioinformatik" (Vingron) werden die erzeugten Datenmengen ausgewertet, um dadurch zu einem verbesserten Verständnis biologischer Abläufe und Krankheitsprozesse zu gelangen. Die Abteilung "Entwicklungsgenetik" (Herrmann) nutzt systematische Funktionsanalysen zur Aufklärung von Entwicklungsprozessen.

Innovationsfelder

Life Sciences / Medizin

Zahlen & Fakten

  • Gründungsjahr 1964
  • Anzahl Professoren 5

Themengebiete

  • Biotechnologie
  • Biologie, Biochemie
  • Medizin inkl. Medizintechnik, Pflege- und Gesundheitswissenschaften

Letzte Änderung: 27.11.2014