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Bundesinstitut für Risikobewertung (Ressortforschung des Bundes) (BfR)

Art der Einrichtung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Arbeitsschwerpunkte

Anwendungsforschung

Profil

Das Bundesinstitut für Risikobewertung gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In seiner wissenschaftlichen Bewertung und Forschung ist es unabhängig. Es ist die wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebens- und Futtermittelsicherheit sowie zur Sicherheit von Stoffen und Produkten erarbeitet. Das Institut nimmt damit eine wichtige Aufgabe bei der Verbesserung des Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit wahr. Die Aufgaben umfassen die Bewertung bestehender und das Aufspüren neuer gesundheitlicher Risiken, die Erarbeitung von Empfehlungen zur Risikobegrenzung und die Kommunikation dieses Prozesses. Die Ergebnisse der Arbeit bilden die Basis für die wissenschaftliche Beratung der beteiligten Bundesministerien sowie anderer Behörden, beispielsweise des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. In seinen Bewertungen und Empfehlungen ist das BfR frei von wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen und gestaltet sie nachvollziehbar für den Bürger. Die Risikobewertung erfolgt auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien. Basierend auf den Ergebnissen der Risikoanalyse formuliert das Institut gegebenenfalls Handlungsoptionen zur Risikominderung. Das BfR hat den gesetzlichen Auftrag, die Öffentlichkeit über mögliche, identifizierte und bewertete Risiken zu informieren, die Lebensmittel, Stoffe und Produkte für den Verbraucher bergen können. Die Bewertungen sollen transparent dargestellt werden und nachvollziehbar sein. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben im gesundheitlichen Verbraucherschutz und in der Lebensmittelsicherheit stehen. Das BfR arbeitet eng mit der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zusammen.

Innovationsfelder

Materialien und Produktionstechnik
Physikalische und chemische Grundlagenforschung

Zahlen & Fakten

  • Gründungsjahr 2002
  • Anteil an Drittmitteln am Budget (in %) 8.00
  • Anzahl Mitarbeiter 652
  • Anzahl Studierende 42.00

Themengebiete

  • Biologie, Biochemie
  • Chemie, Chemieingenieurwesen
  • Energieforschung, Energietechnik
  • Medizin inkl. Medizintechnik, Pflege- und Gesundheitswissenschaften
  • Nanotechnologie
  • Materialwissenschaft, Werkstoffwissenschaft

Letzte Änderung: 31.03.2016