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Leibniz-Institut für Katalyse e.V. an der Universität Rostock (LIKAT)

Art der Einrichtung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Arbeitsschwerpunkte

Grundlagenforschung

Profil

Einer Empfehlung des Wissenschaftsrates folgend, wurde mit Beginn des Jahres 2006 durch die Schaffung des Leibniz-Instituts für Katalyse e.V. an der Universität Rostock (LIKAT) die Fusion des Leibniz-Instituts für Organische Katalyse (IfOK) mit dem Institut für Angewandte Chemie Berlin- Adlershof (ACA) erfolgreich umgesetzt. Zwei traditionelle Forschungsgebiete der Katalyse - die homogene und die heterogene Katalyse – wurden so in einem neuen Zentrum für Angewandte Katalyseforschung, dem LIKAT, gebündelt.

 

Hauptziele der wissenschaftlichen Arbeiten am Leibniz-Institut für Katalyse e.V. sind die Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Katalyse und deren Anwendung bis hin zu einer technischen Umsetzung. Das LIKAT fungiert dabei als Bindeglied zwischen Universitäten und Instituten der Max-Planck-Gesellschaft auf der einen sowie Industrieunternehmen auf der anderen Seite. Es definiert seinen Aufgabenschwerpunkt im Umfeld anwendungsnaher Grundlagenforschung und angewandter Forschung.

 

Die Katalyse als Wissenschaft von der Beschleunigung chemischer Elementarprozesse ist eine Querschnittswissenschaft, die mit dazu beiträgt, Lösungen für die wesentlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden. Zu ihrem Verständnis ist das Zusammenwirken verschiedenster Disziplinen, wie der Anorganischen und Organischen Chemie, der Nanowissenschaften, der Physikalischen Chemie und der Verfahrenstechnik notwendig. Neue Katalyse-Anwendungen in zukunftsorientierten Wirtschaftsbereichen zu realisieren, ist eines der strategischen Ziele des LIKAT. In diesem Kontext sind speziell neue Anwendungen im Life-Science-Bereich, in nachhaltigen chemischen Produktionsprozessen und zukünftig auch im Energiesektor und der Nanotechnologie von Interesse.

Innovationsfelder

Materialien und Produktionstechnik
Physikalische und chemische Grundlagenforschung

Zahlen & Fakten

  • Gründungsjahr 1952
  • Anzahl Mitarbeiter 210
  • Anzahl Professoren 2
  • Anzahl wiss. Mitarbeiter 117
  • Anzahl Studierende 15.00

Themengebiete

  • Chemie, Chemieingenieurwesen

Letzte Änderung: 14.03.2016