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Umweltbundesamt (UBA)

Umweltbundesamt

Art der Einrichtung

Außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Profil

Das Umweltbundesamt ist eine wissenschaftliche Behörde. Unsere etwa 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachdisziplinen beobachten und bewerten den Zustand der Umwelt. Wir beraten die Politik und arbeiten an Gesetzesvorschlägen mit. In Laboren, Simulationsanlagen und Messstationen erhebt und analysiert das UBA eigene Umweltdaten und die Dritter. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit den Landesumweltbehörden und Gesundheitsbehörden zusammen.

Neben der „rein“ wissenschaftlichen Arbeit sind der Vollzug der Umweltgesetze – beispielsweise das Chemikalien- oder das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz – und die Information der Bürgerinnen und Bürger in Fragen des Umweltschutzes weitere Schwerpunkte der täglichen Arbeit.

Das Umweltbundesamt ist Partner und Kontaktstelle Deutschlands für zahlreiche internationale Einrichtungen, wie etwa die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Umweltagentur. Wir beraten Schwesterninstitutionen in Osteuropa und fördern innovative Technologien und Projekte.

Am Standort Berlin-Marienfelde sind die UBA-Facheinheiten
•Fachgebiet II 3.3 Trinkwasserressourcen und Wasseraufbereitung,
•Fachgebiet III 2.5 Überwachungsverfahren, Abwasserentsorgung,
•Fachgebiet IV 2.4 Wassergefährdende Stoffe – Ökotoxikologielabor und
•Fachgebiet IV 2.5 Spurenanalytik, Fließ- und Stillgewässersimulation

untergebracht.

Neben Laboren betreibt das UBA hier die Fließ- und Stillgewässer-Simulationsanlage (FSA), eine der weltweit größten und modernsten Anlagen ihrer Art. Hier kann mithilfe von künstlichen Fließrinnen und Teichen zum Beispiel erforscht werden, wie Arznei- und Pflanzenschutzmittelreste in Gewässern auf die dortigen Ökosysteme wirken.

Im Jahr 2013 wurde am Standort Marienfelde das erste Nullenergiehaus des Bundes, ein Bürogebäude für 31 UBA-Beschäftigte, fertiggestellt.

Innovationsfelder

Energie und Umwelt

Themengebiete

  • Umweltschutz, Umwelttechnik

Letzte Änderung: 17.03.2016