Zurück zur Suche

Bernstein Center für Computational Neuroscience Berlin (BCCNBerlin)

Bernstein Center für Computational Neuroscience Berlin

Art der Einrichtung

Universität/Universitäre Einrichtung

Arbeitsschwerpunkte

Grundlagenforschung

Profil

Allgemeine Information
Das Bernstein Zentrum Berlin (BCCN Berlin) wurde 2004 gegründet und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Das Zentrum gehört zum nationalen Bernstein Netzwerk für Computational Neuroscience (NNCN). Beteiligt sind Arbeitsgruppen der Charité, der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität Potsdam und des Max-Delbrück-Zentrums. Das Zentralgebäude des BCCN Berlin liegt zentral auf dem Campus Nord der Humboldt-Universität zu Berlin und in direkter Nachbarschaft zum Charité Campus Mitte in Berlin Mitte. Im Zentralgebäude befinden sich die Zentrumsleitung und - verwaltung, Labore, ein Hörsaal, Seminarraum, sowie eine kleine Spezialbibliothek. Das BCCN Berlin organisiert Workshops, Vorträge, Symposien, hat ein Gastwissenschaftlerprogramm und das Master und PhD Program "Computational Neuroscience".  Die regelmäßigen Vorträge sind öffentlich und von großem Interesse für die Neuroscience-Community in Berlin. Das Zentrum nimmt an der jährlichen Langen Nacht der Wissenschaften teil und informiert hierbei die breite Öffentlichkeit über das Zentrum, seine Forschung und das internationale Master und PhD Programm. Weiterhin ist es jährlich an der organisation der Internationalen Brain Awareness Week beteiligt.

Forschung
Auch in der zweiten Förderperiode entwickelt sich die Forschung des BCCN Berlin um die Präzision der neuronalen Berechnungen bei gleichzeitiger deutlicher neuronaler Variabilität. Das gemeinsame Ziel der beteiligten Wissenschaftler besteht darin, allgemeine Rechenprinzipien zu ergründen indem ähnliche Probleme quer durch verschiedene Gebiete und Maßstäbe der Neurowissenschaften identifiziert und auf einen Nenner gebracht werden. Die Arbeit in den Teilprojekten des Forschungszweigs A „Ableitungsmuster und Variabilität in den zellulären Neurowissenschaften“ orientiert sich an den zellulären Vorgängen im Gehirn, die Teilprojekte des Forschungszweigs B „Vorhersagen in den humanen Neurowissenschaften und der Kognition“ beschäftigt sich eher mit Kognition und System-orientierten Abläufen im Gehirn.

Ausbildung:
Master und PhD Programm Computational Neuroscience
Unser Master Programm in Computational Neuroscience wurde im Herbst 2006 eröffnet. Beteiligt sind alle drei Berliner Universitäten und die Charité mit Arbeitsgruppen aus Bereichen wie z.B. Biologie, Medizin, Physik, Computerwissenschaften. Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der starken Interaktion von Experiment und Theorie. Es werden keine Studiengebühren erhoben und alle Veranstaltungen des Lehrprogramms werden in englischer Sprache gehalten. Das PhD Programm existiert seit 2007, wird seit April 2010 hauptsächlich über das Graduiertenkolleg "Sensory Computation in Neural Systems" finanziert und vergibt mehrere Stipendien pro Jahr.

Innovationsfelder

Life Sciences / Medizin

Zahlen & Fakten

  • Gründungsjahr 2004
  • Anteil an Drittmitteln am Budget (in %) 100.00
  • Anzahl Mitarbeiter 70
  • Anzahl Professoren 30
  • Anzahl wiss. Mitarbeiter 40
  • Anzahl Studierende 60
  • Anzahl Studierende 1.60

Leistungen

  • Veranstaltungen
  • Informationsmaterial
  • Aus- und Weiterbildung
  • Vergabe von Stipendien

Themengebiete

  • Biologie, Biochemie
  • Informatik
  • Medizin inkl. Medizintechnik, Pflege- und Gesundheitswissenschaften
  • Physik, Astronomie
  • Zukunftsforschung, Innovationsforschung
  • Mathematik und ihre Anwendungen

Letzte Änderung: 25.02.2015