BESCHREIBUNG
Die Nanotechnologie bietet Lösungen für viele aktuelle und künftige Herausforderungen unserer Wirtschaft. Hochmoderne Labore und ein weltweites wissenschaftliches Netzwerk ermöglichen es der TU Berlin, im Bereich der Nanophysik exzellente Forschungsleistungen zu erbringen. Verschiedene Arbeitsgruppen haben in den vergangenen Jahren internationale Pionierarbeit bei der Entwicklung neuartiger Nanotechnologien geleistet. So haben TU-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den 90er-Jahren gemeinsam mit russischen Forscherinnen und Forschern den weltweit ersten Quantenpunktlaser entwickelt. Neben der Grundlagenforschung stehen auch Anwendungsaspekte, die die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Verbund mit Unternehmen umsetzen. Mit dem neuen Nanophotonikzentrum, dessen Kern ein hochmodernes Reinraumlabor bildet, untermauert die Universität ihre Führungsrolle auf dem Gebiet der Halbleiter-Nanotechnologien. Zahlreiche Ausgründungen aus diesem Bereich greifen die Entwicklungen auf und lassen sie in marktreife Produkte fließen. An der TU Berlin beheimatet ist auch das Kompetenzzentrum »NanOp – Anwendungen von Nanostrukturen in der Optoelektronik«, das einen nationalen wie internationalen Austausch von Berlin aus fördert. Auch die Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren in Deutschland (AGeNT-D) hat ihren Sitz an der TU Berlin. Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten vier Jahren mit 2,4 Millionen Euro unterstützt.
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Letzte Änderung: 2010-04-12