BESCHREIBUNG
Der weltweit wachsende Energiebedarf und die Endlichkeit fossiler Rohstoffe umreißen die Bedeutung des Themas für das Handeln von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auch die TU Berlin bündelt ihre Kapazitäten auf diesem gesellschaftlich wichtigen Gebiet, um schnelle und innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Forscherinnen und Forscher von natur-, ingenieur- und planungswissenschaftlichen Fachrichtungen haben sich deshalb zu interdisziplinären Teams zusammengeschlossen und bearbeiten fünf energietechnische Schwerpunktfelder. Ein Kernelement der Aktivitäten liegt im Bereich der »Co-Evolution von Kraftstoff und Antrieb«. Spezielle Kraftstoffe für bestimmte Motorkonzepte gilt es gezielt zu verfeinern oder maßzuschneidern. Die nachhaltige Nutzung fossiler Brennstoffe – der zweite Schwerpunkt – verlangt nach höheren Wirkungsgraden der Kraftwerke. Neben der Entwicklung der dafür adäquaten Verbrennungstechnik werden hohe Anforderungen an die Materialien und die Kühlungstechnologie gestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf der Energiekette an der Schnittstelle zum Verbraucher, die es zu optimieren gilt. Die Beteiligung der TU Berlin an dem regionalen Kompetenzzentrum für »Dünnschicht-und Nanotechnologie für Photovoltaik« zeigt die Bedeutung dieses Bereiches. Die elektrische Energietechnik und die erneuerbaren Energiesysteme werden künftig weiter an Bedeutung gewinnen und umfassen somit das vierte und fünfte Forschungsfeld. Kompetenzen kann die TU Berlin auch bei der Entwicklung von ökologischen und hocheffizienten Energieerzeugungsanlagen vorweisen. Der Forschungscluster »Eco-Efficient Power Engines for Centralized and Decentralized Energy Generation« konzentriert sich darauf. Initiiert durch die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern sollen hierbei 40 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft unter Federführung der TU Berlin kooperieren und Berlin zu einer sichtbaren Exzellenzregion in der Triebwerkstechnik entwickeln.
www.energie.tu-berlin.de
Letzte Änderung: 2010-04-12