Physikalische und chemische Grundlagenforschung

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David Hampel

Bereichsleiter Industrielle Produktion

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Laborszene
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Überblick über das Innovationsfeld Physikalische und chemische Grundlagenforschung

Neue Techniken erfordern neue Verfahren und Materialien – in der Medizin, in der Energietechnik und in vielen anderen Bereichen. Dabei profitieren die angewandten Wissenschaften in Berlin von einer breiten Basis physikalischer und chemischer Grundlagenforschung, die in zahlreichen Einrichtungen betrieben wird.

 

Experimente mit Neutronen und Synchrotronstrahlung

Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Material und Energie ist eines der wenigen Zentren weltweit, das sowohl Experimente mit Neutronen als auch mit Synchrotronstrahlung durchführt. Möglich machen es zwei Großgeräte: der Forschungsreaktor BER II für Experimente mit Neutronen und der Elektronenspeicherring BESSY II, der hochbrillante Synchrotronstrahlung vom Terahertz- bis in den Röntgenbereich erzeugt.

Außerdem hervorzuheben ist das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, das in den Gebieten Biomaterialien, Biomolekulare Systeme, Kolloidchemie sowie Theorie & Bio-Systeme forscht.

 

International einzigartiges Bildungs- und Forschungsangebot

Der Fachbereich Prozesswissenschaften der Technischen Universität Berlin bringt Biotechnologen, Energie- und Verfahrenstechniker, Lebensmittelchemiker und -technologen, technische Umweltschützer und Werkstoffwissenschaftler zusammen und bietet damit ein international einzigartiges Bildungs- und Forschungsangebot im Bereich der prozessorientierten Wissenschaftsdisziplinen.

 

Separater Fachbereich für Analytische Chemie

In der Analytic City Adlershof arbeiten Forschungseinrichtungen in Kooperation mit großen Firmen zukunftsorientiert an der Optimierung bestehender Verfahren der Materialanalytik und der Entwicklung neuer Methoden an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Die Humboldt-Universität zu Berlin ist hier außerdem eine der wenigen Hochschulen in Deutschland, an der ein separater Fachbereich für Analytische Chemie existiert.

Das Berliner Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft wiederum ist weltweit für seine Forschung im Bereich der allgemeinen physikalischen Chemie bekannt, speziell der Untersuchung von physikalisch-chemischen Vorgängen an Oberflächen und Grenzflächen. Prof. Gerhard Ertl aus dem Fritz-Haber-Institut erhielt für diese Arbeiten 2007 den Nobelpreis für Chemie.