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JENOPTIK Diode Lab GmbH

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Wie winzig kleine Halbleiterbauelemente zur Gründung eines erfolgreichen Unternehmens führten

Halbleiterbauelemente der Jenoptic Diode Lab GmbH

Halbleiterbauelemente kommen in zahlreichen Geräten zur Anwendung, hier zum Beispiel in einem Röntgenlaser. © FBH, schurian.com

Ohne sie gäbe es keine Computer, keine Fernseher und keine Handys – und trotzdem nimmt sie kaum jemand bewusst wahr. Halbleiterbauelemente sind die winzigen, aber grundlegenden Bauelemente für fast alle elektronischen Systeme. Auch bei der Herstellung von Lasern spielen sie eine wichtige Rolle. Die Berliner JENOPTIK Diode Lab GmbH hat sich auf die Fertigung von Halbleiterlasern spezialisiert.

 

Dabei würde es das Unternehmen ohne die Berliner Wissenschaft gar nicht geben: Es entstand 2002 aus einer jahrelangen Kooperation zwischen dem Berliner Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik in Berlin-Adlershof und der damals schon existierenden JENOPTIK Laserdiode GmbH. „Diese Zusammenarbeit war so gut, dass daraus die Gründung der neuen Firma folgte“, sagt Prof. Dr. Günther Tränkle vom Ferdinand-Braun-Institut.

 

Der Kontakt zur Wissenschaft bleibt weiterhin bestehen

 

Die gegründete Tochtergesellschaft arbeitet seitdem eng mit der Forschungseinrichtung und dem Mutterkonzern zusammen. Das Prinzip: Die  JENOPTIK Diode Lab fertigt Laserbarren, die die JENOPTIK Laserdiode bei der Entwicklung und Fertigung von Hochleistungsdiodenlasern einsetzt. Diese Laser kommen unter anderem bei der Materialbearbeitung – zum Beispiel beim Schweißen, Umschmelzen oder Härten – zum Einsatz und gehören zu den Standardwerkzeugen in Industrie und Wissenschaft. Der Übergang von der Forschung zur Produktion verlief laut Günther Tränkle problemlos: „Mitarbeiter des Ferdinand-Braun-Instituts wechselten direkt zur Firma und brachten ihre Erfahrungen unmittelbar ein.“ Er betont: „Der Kontakt zur Wissenschaft spielt auch weiterhin eine große Rolle. Für die Fertigung der Halbleiterbauelemente nutzt die JENOPTIK Diode Lab die Forschungsergebnisse des Ferdinand-Braun-Instituts.“

 

Berlin-Adlershof als optimaler Standort für junge Unternehmen

 

So einfach wie der Wissenstransfer war auch die Standortwahl für die neue Firma. „Das Ferdinand-Braun-Institut war bereits in Berlin-Adlershof ansässig, und die Nähe zum Forschungspartner war überaus wichtig“, sagt Günther Tränkle. Deutlich wurde das zum Beispiel im Jahr 2006: Damals errichtete die JENOPTIK Diode Lab in unmittelbarer Nähe zum Institut eine neue Halbleiterfabrik. Günther Tränkle kennt weitere Vorteile von Berlin-Adlershof: „Die Diode Lab ist im Technologie- und Wissenschaftspark in ein umfangreiches Netzwerk von Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen eingebunden. Außerdem bestehen hier gute Möglichkeiten, die Fabrik bei Bedarf zu erweitern.“

 

Nicht nur Adlershof, sondern ganz Berlin betrachtet Günther Tränkle als optimalen Standort für eine Partnerschaft zwischen Forschung und Wirtschaft: „In der Stadt gibt es eine sehr hohe Wissenschaftsdichte. Mit den drei großen Universitäten, weiteren Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden sich hier viele potenzielle Kooperationspartner. In einem solchen Umfeld siedeln sich innovative, junge Unternehmen an, die eben diese Forschungspartner benötigen.“

 

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JENOPTIK Diode Lab GmbH

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Die JENOPTIK Diode Lab GmbH ist spezialisiert auf die Fertigung von Halbleiterelementen, die vom Mutterkonzern JENOPTIK Laserdiode GmbH für die Entwicklung und die Fertigung von Hochleistungsdiodenlasern eingesetzt werden.

 

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Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik

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Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik erforscht Schlüsseltechnologien für innovative Anwendungen in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Als Kompetenzzentrum für Verbindungshalbleiter arbeitet das Institut weltweit vernetzt und erzielt Forschungsergebnisse auf internationalem Spitzenniveau.

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