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Miranda Schreurs

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Porträtfoto Prof. Dr. Miranda Schreurs

Prof. Dr.

Miranda Schreurs

Leiterin der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin (Foto: FU Berlin)

Sie ist gebürtige US-Amerikanerin, lebte in Japan und in den Niederlanden und spricht vier Sprachen. Professor Dr. Miranda Schreurs hat viel von der Welt gesehen – ihr berufliches Zuhause ist jedoch Berlin. 

Seit 2007 leitet die 46-Jährige die Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin und ist im Sachverständigenrat für Umweltfragen des Bundesumweltministeriums. „Ich habe nicht lange gezögert, als mir die Leitung der Forschungsstelle am Otto-Suhr-Institut angeboten wurde“, sagt sie. „Das Institut ist weltweit einmalig. Die Freie Universität gehört zu den zehn Top-Unis in Deutschland, und wir arbeiten mit vielen Partnerinstituten auf der ganzen Welt zusammen.“

 

Leidenschaft für Naturwissenschaften und Politik

 

Miranda Schreurs hat sich auf zwei Themen spezialisiert: Naturwissenschaften und Politik. Ihre Leidenschaft für beide Fächer entdeckte sie schon als Schülerin: Auf ihren Reisen nach Indonesien, Korea und China war sie entsetzt von der dortigen Umweltverschmutzung. Sie beschloss, sich für den Umweltschutz stark zu machen. Als Studentin entwickelte sie ihren heutigen Arbeitsschwerpunkt: die Wechselwirkung zwischen staatlicher und globaler Umweltpolitik.

Bevor sie nach Berlin kam, war Miranda Schreurs bis 2007 Professorin am Department of Government and Politics der University of Maryland. An der University of Michigan promovierte sie, außerdem war Schreurs Gastprofessorin unter anderem an Universitäten in Japan und erhielt viele Forschungsstipendien.

 

Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist hoch

 

Ihre Berliner Arbeitsstelle nennt Miranda Schreurs „the place to be“. Sie sagt: „Deutschland hat wichtige Impulse gegeben und ist Vorreiter, wenn es darum geht, den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern. Auch das Bewusstsein für Natur- und Umweltschutz ist in der deutschen Bevölkerung sehr hoch. Hier fährt man mit dem Rad, kauft Bio-Essen und packt es in die mitgebrachte Einkaufstasche.“

 

Berlin als Beispiel für Dynamik

 

In Berlin hat Miranda Schreurs sich längst eingelebt: „Die Stadt ist ein gutes Beispiel für Dynamik. Ich habe schon 1993 eine Zeit lang hier gelebt. Aus heutiger Sicht hat sich in den vergangenen 16 Jahren ernorm viel verändert: die Architektur, die Küchen, die Internationalität, die Lebensart der Menschen hier. Ich genieße das und wünsche mir, dass die Energie und der Mut zur Veränderung, die Berlin vorangetrieben haben, auch im Umweltschutz wirken.“

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