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Markus Bick

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Porträt von Prof. Dr. Markus Bick

Prof. Dr.

Markus Bick

Juniorprofessor für Wirtschaftsinformatik an der ESCP Europe Campus Berlin (Foto: M. Bick, ESCP Europe)

Das Angebot war zu verlockend: eine Juniorprofessorenstelle für Wirtschaftsinformatik an der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin. Für Professor Dr. Markus Bick bot sie genau das, was er suchte; eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten mit ständigem Blick auf die Praxis. Für dieses Angebot verließ der Wissenschaftler vor fünf Jahren seine Heimat, das Ruhrgebiet, und zog nach Berlin.

 

„Die Juniorprofessur ist eine große Chance für mich“, sagt Markus Bick. Sie ermöglicht ihm, direkt nach der Dissertation eigenverantwortlich an der Hochschule zu arbeiten. Gleichzeitig qualifiziert er sich damit sukzessive für eine Professur auf Lebenszeit. Die Stelle an der privaten, staatlich anerkannten wissenschaftlichen Wirtschaftshochschule in Berlin scheint wie für ihn geschaffen. Markus Bick studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Essen, arbeitete im Anschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte dort. An der Universität Duisburg-Essen war er als wissenschaftlicher Assistent im Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen tätig und übernahm von 2000 bis 2004 die Projektleitung des BMBF-Forschungsprojekts „Einführung von Sharing Cultures in Organisationen (ESCiO)“.

 

Wissensmanagement und E-Learning – Forschung für die Wirtschaft

 

Auch an der ESCP Europe in Berlin bleibt Markus Bick mit Forschungsaktivitäten im Wissensmanagement und E-Learning dem Thema treu. Er erklärt: „Wir entwickeln unter anderem Konzepte, Methoden und Werkzeuge für unterschiedliche Unternehmen, mit denen jeder einzelne Mitarbeiter sein individuelles Wissen einbringen und bei Bedarf für die gesamte Organisation zugänglich machen kann. Dabei muss das entsprechende Wissensmanagement immer ein Maßanzug sein.“

 

Ein weiteres Forschungsgebiet von Markus Bick sind „Ambiente Technologien“. Dahinter verbergen sich Technologien bzw. technische Geräte (Devices), die so dezent in unsere Umgebung eingebettet sind, dass wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Markus Bick: „Mit der Technologiesstiftung Berlin zum Beispiel haben wir den Einsatz solcher Technologien in verschiedenen Berliner Krankenhäusern untersucht.“ Ziel der sogenannten AIMED-Studie war es, herauszufinden, welche modernen Informations- und Kommunikationstechnologien für Krankenhäuser sinnvoll sind. Gerade die Passgenauigkeit von Mensch, Aufgabe und Technik ist laut Markus Bick Kernaufgabe eines Wirtschaftsinformatikers, um die Analyse und Gestaltung von Informationssystemen aus betriebswirtschaftlicher Perspektive zu unterstützen. „Das ist Forschung mit direktem Bezug zur Praxis.“

 

„Die Dichte der Wissenschaftseinrichtungen ist in Berlin einmalig“

 

Das optimale Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft – für Markus Bick ist der Standort Berlin ideal dafür. „Die Stadt bietet ein gutes Umfeld für unsere Forschungen. So haben wir beispielsweise mit der Charité eine der größten Universitätskliniken Europas direkt vor Ort. Außerdem ist die Dichte an Wissenschaftseinrichtungen einmalig in Deutschland.“ Auch die Lage der Hauptstadt sei strategisch gut: „Von hier aus sind auch Kooperationen mit osteuropäischen Ländern möglich.“

 

Berlin als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt kann sich Markus Bick auch nach Ablauf seiner Juniorprofessur gut vorstellen. Nach der erfolgreichen Zwischenevaluation Mitte 2008, die für alle Juniorprofessoren nach dem Berliner Hochschulgesetz verbindlich ist, ist die Überführung in eine Lebenszeit-Professur für Markus Bick nun der nächste konsequente Schritt. Er hat sich mit seinen Forschungsschwerpunkten in der Wirtschaftsinformatik-Community etabliert und ist aufgrund der Organisation verschiedener Konferenzen und Workshops gut vernetzt. „Außerdem ist die Stadt an sich auch nach fünf Jahren sehr reizvoll. Egal, ob aus wissenschaftlicher oder ganz privater Sicht: Berlin ist einfach schwer zu toppen.“

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Die ESCP Europe ist eine Wirtschaftshochschule mit Standorten in fünf europäischen Städten, darunter Berlin. Schwerpunkte der Lehre und Forschung der ESCP Europe sind die Bereiche Betriebs- und Volkswirtschaft.

 

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